Über diesen Blog
Sehr verehrte Leser,
herzlich Willkommen auf dem Spekulantenblog. Dass Sie auf diese Seite gestossen sind beweist schon einmal, dass Sie sich für ihre eigenen Finanzen interessieren und die Geschicke lieber selbst in den Hand nehmen. Und das ist auch gut so. Denn nur wenn Sie sich informieren und weiterbilden, können Sie sich auch eine eigene Meinung darüber bilden, wie ihr Geld am besten für Sie arbeiten kann.
Der Spekulantenblog will Ihnen dabei keine heißen Aktientipps andrehen, sondern er möchte Ihnen vielmehr eine kritische Berichterstattung und Kommentierung liefern, aber auch die Augen öffnen für die Märkte der Zukunft. Außerdem sollen hier Strategien diskutiert werden, um in diesen Märkten mehr aus seinem Geld zu machen.
Spekulation ist in Deutschland schon fast ein Unwort und Spekulanten werden nur all zu gerne für alle möglichen Probleme herangezogen. Denn sie haben ein paar große Vorteile als Sündenböcke. Sie sind meist unbekannt und bewegen viel Geld, was sie meist schon verdächtig werden lässt. Dabei wird oft übersehen, dass wenn meist von den bösen Spekulanten die Rede ist, eigentlich große Banken und Hedgefonds dahinterstecken. Doch diese sind eher weniger Spekulant in eigener Sache sondern spekulieren mit Fremden Geld. Dies sogar recht häufig mit dem Geld derer, die so laut über Spekulanten fluchen, da diese es vorziehen das Geld den Banken zu überlassen damit sie es für sie investieren. Doch diese Form der Spekulation ist nicht die Zielgruppe dieses Blogs. Es richtet sich an all die kleinen Spekulanten unter uns, die auf eigene Rechnung unterwegs sind. An die, die noch die Spekulation als eine Form der Kunst sehen und ihren Spaß nicht aus dem Ausnutzen anderer, sondern dem Aufgehen einer gewagten Idee ziehen. Die Spekulation ist in der öffentlichen Diskussion meist zu Unrecht am Pranger. Sie hat den technologischen Fortschritt deutlich beschleunigt. Ohne Spekulanten wären die Eisenbahnlinien und das Internet nie so schnell erfolgreich gewehsen. Auch stellen Spekulanten immer wieder neuen Ideen Geld zur Verfügung, von denen niemand mit Gewissheit sagen kann ob sie tatsächlich scheitern oder ein Erfolg werden. Besonders viele Firmen in Amerika haben in der Vergangenheit oft davon profitiert und so so ist es kein Wunder das in Amerika deutlich mehr Firmen entstehen die zu beachtlichen Größen heranwachsen. Während hier in Deutschland zwar viele Erfindungen gemacht werden, aber viele erst im Ausland zu Verkaufsschlagern wurden und zu neuen Industrien geführt haben, da hier zu wenig Geld bereit stand etwas zu wagen, auf den Erfolg einer Idee zu spekulieren.
Das Ziel an allem ist dabei die Leidenschaft für die Börse zu wecken. Die Anleger aber dazu anregen die Verantwortung ihres Geld auch in die eigene Hand zu nehmen und die Unternehmen und die Welt kritisch zu hinterfragen. Denn Aktienbesitz ist eine der höchsten Formen der Freiheit. Sie haben über ihre Aktien einen Teil einer Firma in ihrer Hand und können ganz alleine darüber bestimmen, ob diese Firma für Sie Geld verdient oder ob es eine Verschwendung von Zeit und Geld ist, sich mit so einer Firma zu beschäftigen. Doch Freiheit geht immer mit einem hohen Grad an Eigenverantwortung daher, doch viele sind nur all zu gerne bereit diese Verantwortung auf Gurus, Bankberater oder Tipps aus dem Fernsehen abzuwälzen. Doch dies führt recht häufig immer zu Verlusten. Doch das Schlimme daran ist nicht der Verlust an sich, Verluste sind an der Börse ein Teil des Geschäft, es ist der mangelnde Lerneffekt. Wenn man Verantwortung von sich abwälzt wird man nie die Erfahrungen aus Fehlinvestments ziehen, die man gehabt hätte, würde man die Entscheidung von Anfang an, von der Strategie über den Kauf bis zum Verkauf selbst durchdenken und durchplanen.
Ich möchte sie auf diesen Seiten dazu entmuntern diese Entscheidungsprozesse selber zu gehen und ihre Aufmerksamkeit für lukrative Investments zu schulen. So dass sie, so hoffe ich, am Ende vielleicht gerne von sich sagen: Ich habe mein Geld in der eigenen Hand und ich bin gerne Spekulant!
Aber ich habe bisher nur über den Blog und wenig über mich erzählt. Ich bin 26 und habe mich schon seit dem Abitur für Anlagen in Aktien interessiert und erste kleine Anlageentscheidungen getroffen. Dies habe ich während als Hobby neben dem Studium der Luft- und Raumfahrttechnik in Stuttgart weiterverfolgt. Ich war aktiv im studentischen Börsenverein Stuttgart, den ich ein Jahr im Vorstand zuständig für Finanzen mitgeleitet habe. Mittlerweile betätige ich mich nicht nur als Anleger, sondern lerne auch im Bereich des Tradings immer weiter dazu. So ist es mir möglich in einer einzigartigen Art und Weise technologisches Wissen mit Wissen über den Kapitalmarkt zu kombinieren. Dies ist ein entscheidender Vorteil um neue Enticklungen zu bewerten.
Mich haben vorallem die Bücher des legendären André Kostolany geprägt und maßgeblich beeinflusst. Es sind nicht nur seine weitreichenden Erfahrungen aus allen Epochen des letzten Jahrhunderts, sondern vor allem auch seine Art zu Leben. Er hat die Begeisterung fürs Investieren in mir entfacht und ich möchte Ihnen auf diesen Seiten diese weitergeben.
Ich wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen dieser Seiten und viel Spaß an den Börsen, auch wenn es aktuell nicht gut aussieht. Aber ich bin ein ausgesprochener Antizyklicker und somit wenn die Stimmung am Tiefpunkt ist, muss ja geradezu der ideale Zeitpunkt sein einen Blog zu eröffnen der über Börse berichtet. Auf das wir gemeinsam die nächsten guten Zeiten an den Börsen erleben werden, die sicher irgendwann auch wieder eintreten werden.
In diesem Sinne Ihr
Jörg Friedrich
Fall Sie Interesse haben hier auf www.spekulantenblog.de zu werben können Sie gerne bei mir passende Bannerplätze dafür buchen.




