Deutsche Bank wieder in der Spur mit hohen Milliardengewinnen

Die Deutsche Bank ist ausgezeichnet ins neue Jahr gestartet. In der heute veröffentlichten Quartalsbilanz der Bank konnte der Vorstandsvorsitzende Joseph Ackerman mehr als stolz 1,8 Millarden Euro Gewinn bzw. 1,2 Millarden Euro Nachsteuergewinn verkünden. Schon während der Verkündung des Jahresabschlusses 2008, war die Deutsche Bank mit Optimismus ins neue Jahr gestartet. Und Joseph Ackerman hat schon früh signalisiert, dass die ersten Monate gut angelaufen seihen und man mit hohen Erträgen rechnen könne. Das die Eigenkapitalrendite wieder so hoch sein würde und Joseph Ackermans so viel zitiertes 25% Ziel erreichen würde, war in der Tat schon beachtlich. Man muss allerdings dabei sagen, dass er diese Eigenkapitalrendige nur unter Zielgrößendefinition erreicht. Basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital liegt diese Quote “nur” bei etwa 22%.
Joseph Ackerman verlängert im richtigen Moment
Joseph Ackerman konnte schwerlich einen besseren Rahmen für seine Vertragverlängerung bis 2013 finden. Eigentlich wollte er seinen Vertrag 2010 auslaufen lassen, doch angesichts der Finanzkrise und seinen herrausragenden Leistungen die Deutsche Bank durch die Krise zu führen, war es eine nötige Entscheidung um auch weiterhin eine gute und vertrauenswürde Führung zu behalten. Auch oder grade weil sich Ackerman nie große Freunde in der Politik gemacht hat. Aber anders als die unzähligen Landesbanken hat seine Deutsche Bank keine großen Bestände an Risikopositionen aufgebaut.
Investmentbanking stützt, nur wenige Abschreibungen belasten
Besonders großen Anteil an den Quartalsgewinnen hatte das Investmentbanking. So hatte es im Schlussquartal 2008 noch für die hohen Verluste gesorgt, betrug der Ergebnisbreitrag diesmal satte 1,3 Milliarden Vorsteuergewinn. Besonders profitiert hat die Bank von den hohen Renditen im Anleihehandel. Ingesamt mussten in diesem Quartal nur noch Abschreibungen in Höhe von etwa 1,5 Milliarden verkraftet werden, wovon der Großteil auf zusätzliche Rückstellungen gegenüber Monoliner Versicherungen entfielen und 500 Millionen auf die Immobilie „The Cosmopolitan Resort and Casino“. Ein vom New Yorker Immobilienmagnaten Ian Bruce Eichner geplanter Prunkbau in Las Vegas, dass als eines der ersten Prokjekte von der Immobilienkrise schwer getroffen wurde.
Im Vergleich zum Vohrjahr eine deutliche Verringerung. Dies ist auch zum Teil auch den erleichterten Bewertungsrichtlinien geschuldet. Was nach der Aufstellung der deutschen Bank etwa eine Milliarde Euro an Abschreibungen eingespart haben sollte.
Aktie der Deutschen Bank mit Verlusten aber weiter im Aufwärsttrend
Da die Aktie der Deutschen Bank schon einen gewaltigen Kursanstieg in den letzten Wochen verzeichnen konnte ist es heute nicht sehr überraschend, dass die Aktie deutlich trotz der guten Zahlen mit Minus 6 Prozent einbricht. Die Stimmung an den Märkten ist heute auch nicht grade für Kursanstiege geneigt. Der Aufwärsttrend ist aber dennoch weiter intakt. Dennoch sind die Gefahren der Deutschen Bank angesichts der hohen Risiken in der Wirtschaft und der anhaltenden Rezession nicht vorbei. Durch die Finanzkrise sind zur Zeit hohe Margen im Handel mit Unternehmesnanleihen zu erzielen, dies wird nicht all zu lange anhalten. Vorallem wenn die Risiken der Unternehmen weiter ansteigen und mit mehr Ausfällen zu rechnen ist. Dennoch ist die Deutsche Bank im Investmentbanking hervorragend aufgestellt und kann frei agieren, da sie nicht wie andere Banken an die Rettungstöpfe der Staaten gefesselt ist und Auflagen akzeptieren muss. So kann die Bank auch weiter erfolgreich Top Leute von anderen Instituten abwerben und sich weiter Marktanteile von den strauchelnden Banken sichern.

Quelle Bilder: Deutsche Bank Tower:plassen
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Kommentare
One Comment on Deutsche Bank wieder in der Spur mit hohen Milliardengewinnen
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Investments und Geldanlagen - Blog on
Tue, 28th Jul 2009 16:42
Deutsche Bank schreibt dank Investmentbanking im 2. Quartal 2009 Milliardengewinn…
Wer gedacht hat, die Finanzkrise würde zu einem Ende des Investmentbankings führen, der wird nun doch immer mehr der Realität ins Auge sehen müssen, dass dies nicht der Fall ist. Auch wenn die Investmentbereiche der Banken massenweise Verluste eingefah…
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