Artikelserie-Börse der Weg zur Aktie 5-Anleihen-2

March 11, 2010 by Joerg · Leave a Comment
Filed under: Börsenwissen 

Ich hatte ja schon in dem letzten Artikel der Artikelserie-Börse der Weg zur Aktie über die Anleihen gesprochen. Hier bin ich vorallem auf die verschiedenen Formen und Arten der verschiedenen Anleihen eingegangen. Heute möchte ich insbesondere über die Besonderheiten dieser Anlageform sprechen. Welche Besonderheiten weißt der Kauf einer Anleihe auf und wie bildet sich der Kurs. Wie verhält sich der Kurs einer Anleihe bei steigenden oder fallenden Zinsen. Auch gehe ich auf die verschiedenen Laufzeiten der Anleihen ein.

Kauf einer Anleihe

Wie Aktien und auch andere Wertpapiere kann man als Privatanleger eine Anleihe über die entsprechenden Börsen kaufen. Doch anders als bei Aktien wird in erster Linie nicht ein Stückpreis für eine Anleihe angeben, sondern meist ein Prozentsatz. 100 % entspricht pari, wobei auf das Prozentzeichen meist verzichtet wird. Pari ist genau der Wert zu dem eine Anleihe später vom Emittenten zurückgezahlt werden wird. Anleihen können also über oder unter Pari notieren. Möchte ich nun als Privatanleger eine Anleihe über eine Börse kaufen, so zahle ich aber nicht nur den ausgewiesenen Briefkurs. Denn die Zinsen werden bei einer normalen Standartanleihe meist nur an einem bestimmten Tag im Jahr fällig. Daher zahle ich bei einem Kauf einer Anleihe dem Vorbesitzer die anteiligen Zinsen, die seit dem letzten Zinstag angefallen sind. Verkaufe ich eine Anleihe vor dem jeweiligen Zinstermin, erhalte ich natürlich, neben dem Geldkurs, auch die Zinsen für die Tage die ich die Anleihe seit dem letzten Zinstermin gehalten habe.
Zwischen Brief- und Geldkurs einer Anleihe an der Börse liegt immer ein gewisser Spread. Dieser kann je nach Liquidität einer Anleihe zwischen 0,2 und über 1% des Nennwerts liegen. Daher ist es ratsam auch auf diesen Gesichtspunkt zu achten, wenn man sich nach exotischen Anleihen umschaut, da hier der Spread sehr hoch sein kann.

Kursbewegungen bei Anleihen

Auch wenn Anleihen als risikoarm bezeichnet werden, so können die Kurse bei nicht ganz so solventen Schuldner erheblich schwanken. Wer die Kursschwankungen zum Beispiel der Anleihen von General Motors im Jahr 2008 erlebt hat, weiß wovon ich spreche. Hier sind teilweise erhebliche tägliche Schwankungen je nach Nachrichtenlage zu beobachten gewehsen. Doch auch bei den Normalen Zinschwankungen sollte man sich die Besonderheit der Kursentwicklung von Anleihen im Hinterkopf behalten. Denn steigen die Zinsen, fallen die Anleihekurse und umgekehrt. Fallende Anleihekurse sind zwar eine gute Gelegenheit für all diejenigen die neu einsteigen von hohen Zinsen zu profitieren, doch jeder Anleihehalter bekommt die gleichen Zinsen ausbezahlt. Ob ich die Anleihe nun für pari gekauft habe, oder nur für 80. Bei 80 habe ich jedoch eine deutlich höhere Rendite gegenüber pari. Auch sind die fallenden Anleihekurse nicht für jeden Halter ein Problem, nur für diejenigen die eine Anleihe vor Fälligkeit verkaufen möchten. Denn auch wenn eine Anleihe im Laufe der Zeit an Wert gefallen ist, so wird wenn der Schuldner nicht pleit geht eine Anleihe immer zu Ende der Laufzeit mit dem Nennwert pari zurückgezahlt. Daher nähern sich zum Ende der Laufzeit die Kurse der Anleihen immer pari an, sollte dem Emittent nicht etwas zugestossen sein und die Anleihe wertlos geworden sein.

Kursbildung bei Anleihen

Auch wenn die meisten an den Börsen frei handelbar sind, so werden die Hauptumsätze bei Anleihen immernoch außerhalb der Börse, sprich OTC von den Banken getätigt. Die Kursstellung an den Börsen passt sich also immer meist nur dem OTC Handel an und bestimmt nicht selbst wie bei Aktien den Trend des Kurses. Dies macht es natürlich schwer auf plötzliche Kursschwankungen bei Anleihen zu reagieren, da an der Börse meist sofort über Nacht auf den neuen Kurs getaxt wird.

Laufzeiten von Anleihen

Es gibt verschiedene Kategorien in denen man die LAufzeit einer Anleihe einteilen kann.

- kurzfristig (bis 4 Jahre)
- mittelfristig (4 bis 8 Jahre)
- langfristig (mehr als 8 Jahre)

Bei Staaten sind aber auch noch viel längere Laufzeiten möglich. So sind 30 jährige Staatsanleihen nichts unübliches, manche Länder wie vorallem Frankreich bieten auch Anleihen mit 50 Jahren Laufzeit an. Über die Sinnhaftigkeit in solche eine lange Laufzeit zu investieren, insbesondere in so einer Niedrigzinsperiode, kann man streiten. Diese Anleihen gehen vorallem auch an Pensionsfonds oder Lebensversicherungen. Je länger die Laufzeit einer Anleihe desto höher ist auch der Renditeaufschlag. Man sollte sich aber von diesem Renditeaufschlag nicht blenden lassen. Selbst in 4 Jahren kann viel passieren, von 30 oder gar 50 Jahren gar nicht zu reden.

Bisher erschienene Teile der Artikelserie

Teil 1 – Was ist die Börse?
Teil 2 – Die Handelszeiten der Börsen
Teil 3 – Die Chartarten
Teil 4 – Was ist eine Aktie?
Teil 5 – Anleihen

Kann die FED pleite gehen?

March 9, 2010 by Joerg · 2 Comments
Filed under: Notenbanken 

Vor zwei Jahren, kurz nach dem Zusammenbruch der amerikanischen Investmentbank Bear Stears, war ich in einer Vortragsreihe mit ein paar anderen börsenbegeisterten Studenten aus ganz Deutschland. Der Vortragende war ein sehr eloquenter Herr der Investmentbank JP Morgan, der durch Verzicht auf langweilige Folien und sehr guter Erzählerqualitäten in positiver Erinnerung geblieben ist und ein gutes Licht auf die Bank JP Morgan insgesamt geworfen hat. Entsprechend konnte er seine stille Freude an dem Aufkauf des einstigen scharfen Konkurenten nicht ganz verhehlen. Er hat aber auch als einer der wenigen damals schon verstanden, das ganze Ausmaß der Probleme auf dem amerikanischen Häusermarkt bildlich zu verdeutlichen und genau die Vorgehensweise beim strukturieren von Krediten zu erklären. Doch schon damals hatte die FED für die Übernahme von Bear Stearns erhebliche Risiken übernommen und es war schon abzusehen das noch weitere folgen sollten. Ich stellte ihm damals die Frage ob die FED nicht auch pleite gehen könnte. Die versammelten BWL Studenten schauten mich damals noch sehr verdutzt an, während der Vertreter von JP Morgan den Einwand wegwischte, die FED könnte einfach immer mehr Geld drucken und dadurch nie pleite gehen. Aber ist das so einfach?

Einen ganzen Schritt weiter in der Fragestellung geht Zero Hedge. Dort fragt man sich nicht mehr ob die FEd pleite gehen kann, sondern ob sie es bereits schon ist. Denn für viele unbemerkt ist die FED mitlerweile durch die Finanzkrise zum weltweit größten Halter von Morgage Backed Securities MBS geworden. Also dem ganzen Giftmüll, der während der Subprime Krise geschaffen wurde. Außerdem ist die FED unbemerkt zur weltweit größten Bank geworden mit einer Bilanzvermögen von 2,3 Billionen Dollar. Dabei soll das Eigenkapitalpolster der FED, was dem Tier 1 Kapital der Banken entspricht, bei 53,3 Milliarden Dollar liegen. 53,3 Milliarden Dollar hören sich viel an, doch im Vergleich zu 2,3 Billionen an gehaltenen Werten geradezu winzig. Eine Übersicht über die von ihr gehaltenen Werte gibt die FED selbst in ihrer Statistik. Besonders kritisch ist der Umfang der von der FED gehaltenen MBS , die mitlerweile eine Höhe von über einer Billion erreicht haben. Die meisten davon im Laufe des letzten Jahres in die Bilanz genommen. Mit der Fußnote versehen “Guaranteed by Fannie Mae, Freddie Mac, and Ginnie Mae. Current face value of the securities, which is the remaining principal balance of the underlying mortgages.” Soweit ich das richtig lese, ist dies der aktuelle Nominalwert der MBS auf Grundlage der zugrundeliegenden Hypotheken.

Besonders gut sieht man die Entwicklung der Anlagen der FED in der der Übersichtsgrafik aus dem Finanzbericht der FED der Federal Reserve Bank of Atlanta. Würde die FED bei den zahlreichen MBS, die sie in ihrer Bilanz hält, die zahlreichen überfälligen Forderungen in den Hypotheken berücksichtigen, so müsste man angesichts des geringen Kapitalpuffers der FED schon jetzt von einer negativen Bilanz ausegehen, sprich die FED wäre bereits insolvent. Allein eine 5% Abschreibung auf die MBS würde den kompletten Kapitalpuffer der FED aufgezehrt haben.

Allerdings hat die FED den enormen Vorteil, dass die Kunden nicht wie bei einem Bankrun das Insitut stürmen können um ihre Einlagen abzuziehen. Auch bestehen einige Möglichkeiten, die es der FED auch in der Vergangenheit schon erlaubt haben eine rote Bilanz aufzuweisen. So kann der amerikanische Staat die FED mit neu gedruckten Staatsanleihen direkt wieder rekapitalisieren. Auch kann die FED wie Eingangs erwähnt quasi immer Geld drucken um das Defizit auszugleichen.

Noch kann die FED den wahren Zustand ihrer Bilanz gekonnt verschleiern. Es zwingt sie niemand fällige Abschreibungen auf die gehaltenen MBS vorzunehmen. Doch es kann nicht ewig zu weitergehen an einem Punkt wird die FED ihre Bilanz überprüfen müssen und dann den dabei entstehenden Fehlbetrag durch Anwerfen der Druckerpresse oder durch explodierende amerikanische Staatsschulden auffangen müssen. Dies kann der Moment sein, wenn die FED die Kontrolle über die Inflationsraten verlieren wird. Ein sogennantes “Schwarzer Schwan” Ereignis.

Wer sich noch tiefer damit beschäftigen möchte. Hier ist der sehr umfangreiche Artikel zu diesem Thema auf Zero Hedge : Is The Federal Reserve Insolvent?

Jim Rogers: Sollte Griechenland tatsächlich pleite gehen, geht der Euro durch die Decke

March 8, 2010 by Joerg · 1 Comment
Filed under: Interview 

Diese Aussage tätigt Investmentlegende Jim Rogers in seinem neusten Kommentar zur Griechenlandkrise. Sollte sich die EU Hilfen verweigern und Griechenland tatsächlich pleite gehen lassen, würde dies nach Meinung von Jim Rogers den Euro nicht schwächen, ganz im Gegenteil es würde ihn sehr stark machen. Denn die Investoren würden nun sehen, dass es der EU mit den Stabilitätskriterien ernst ist und Länder die dagegen verstossen auch notfalls Pleite gehen lässt. Dies deckt sich auch mit den Ausführungen von Robert Mundell dem sogenannten Vater des Euros. Griechenland selbst wäre zu klein um große Auswirkungen für die Wirtschaftskraft der Eurozone zu haben, aber Hilfen für Griechenland würden auch andere Länder wie Spanien und Italien darauf schielen lassen diese Hilfen zu bekommen.

Jim Rogers geht aber nicht davon aus, dass die EU Griechenland pleite gehen lassen würde. Im Notfall wird Griechenland eben doch geholfen. Wer die Videos und Kommentare von Jim Rogers verfolgt hat , wird gemerkt haben, dass er immer eine harte Pleite bevorzugt, als dass ein miserables Management durch Hilfen aus dem Schlamassel gezogen wird.

Colbert Report – Kid Owe

March 5, 2010 by Joerg · Leave a Comment
Filed under: Fun 

Die Amerikaner lieben es ja für Dinge, die sie nicht brauchen, Geld auszugeben das sie nicht besitzen. Einen völlig neuen Dienst stellt hier Stephen Colbert vom Colbert Report vor, der es nun auch Kindern ermöglicht online Güter zu erwerben , die es nicht gibt, die sie nicht brauchen, mit Geld das sie nicht haben. Diesen Kreditdienst Kwedit für Kinder gibt es leider wirklich, der ist kein Witz auch wenn er nach einem aussieht. Während nun mittlerweile die meisten Amerikaner ans Limit ihrer Kreditkarte gekommen sind sollen es wohl nun die Kleinen richten. Vielleicht wird in der nächsten Finanzkrise es nicht um geplatzte Häuserdarlehen gehen, sondern um Kinder die sich Hals über Kopf für virtuelle Güter verschuldet haben. Wir machen Fortschritte.

The Colbert Report Mon – Thurs 11:30pm / 10:30c
The Word – Kid-Owe
www.colbertnation.com
Colbert Report Full Episodes Political Humor Skate Expectations

Artikelserie-Börse der Weg zur Aktie 5-Anleihen

March 4, 2010 by Joerg · Leave a Comment
Filed under: Börsenwissen 

Zwar sind die meisten Privatanleger an der Börse wohl am meisten an Aktien interessiert und auch die Börsenberichterstattung dreht sich vor allem um die Aktien, aber man sollte wenn man Geld anlegt auch die anderen Anlageklassen kennen und auch hier ergeben sich teilweise sehr gute Chancen. Denn Anleihen sind nicht gleich Anleihen, so kann man auch über eine Wandelanleihe zum Beispiel die Verbindung zur Aktie herstellen. Im Allgemeinen sind Anleihen deutlich risikoärmer als Aktien, aber bieten daher auch nicht so hohe Renditen als Chance. Aber auch bei einer Anleihe kann man viel Geld verlieren, wenn man nicht sorgfältig auswählt welchem Staat oder Unternehmen man vertrauen kann.

Verzinsliches Wertpapier

Die Anleihe ist im Grunde ein Gegenstück zur Aktie. Während man bei einer Aktie vorallem von einer Kurssteigerung profitiert und die Dividende mitnimmt, sind bei einer Anleihe in erster Linie die Zinsen das wichtigste Kriterium und der Kurs der Anleihe eher untergeordnet. Denn bei einer Anleihe handelt es sich um ein verzinsliches Wertpapier. Dennoch sollte man sich davon nicht täuschen lassen. Auch wenn bei einem soliden Schuldner es zu keiner großen Kursschwankung kommen kann, so gibt es dennoch Anleihen die kräftige Achterbahnfahrten hinter sich haben und man hier auch hohe Chancen als auch hohe Risiken vorfinden kann. Denn Anleihen laufen meist über mehere Jahre, manche bis zu 30 Jahre und in denen kann viel passieren. Manche Gewinnchancen bei vorallem schon entwerteten Anleihen können astronomisch sein, so hatte vorallem André Kostolany seinen größten Spekulationserfolge in Anleihen. Er interessierte sich für alte zaristische russische Staatsanleihen, die von der Sowjetunion nie zurückgezahlt werden wollten, als dann aber die Wende kam und Russland nun neue Anleihen auf den westlichen Märkten platzieren wollte, musste es erst seine alten Schulden ordnen und die alten zaristischen Anleihen zumindest teilweise erstatten, was André Kostolany damals eine Rendite von 6000% einbrachte.

Die verschiedenen Anleihearten

Während das Prinzip der Anleihe im Grunde recht einfach zu verstehen ist, handelt es sich ja um nichts anderes als einen Kredit, den man jemandem gewährt, so wird man als Anleger oft von einer Vielzahl von Fachbegriffen erschlagen.

Standardanleihen Diese sind die einfachste Form der Anleihen und werden auch als Festzinsanleihen, Kuponanleihen, Fixed Rate Notes, Straight Bonds, Plain-Vanilla-Bonds bezeichnet. Dies ist die am häufigsten vorkommende Anleiheform. Hierbei besitzt die Anleihe eine festgelegte Nominalverzinsung, die jährlich, halbjährlich oder quartalsweise ausbezahlt wird.

Nullkuponanleihe Diese Form der Anleihen werden auch Zero Coupon Bond oder kurz Zerobonds genannt. Hierbei werden keine Zinsen ausbezahlt, sondern der Gläubiger erhält hier seine Vergütung am Ende der Laufzeit komplett durch den Kurs der Anleihe ausbezahlt. So werden diese meist weit unter 100% auch pari Kurs genannt emmitiert und erreichen dann zum Ende ihrer Laufzeit die 100% sprich pari.

Tilgungsanleihen oder auch Auslosungsanleihen haben wie die Standartanleihen eine festgelegte Verzinsung. Allerdings wird der Wert der Anleihe nicht komplett zum Ende der LAufzeit zurückgezahlt, sondern es werden jeweils einzelne Tranchen schon während der Laufzeit zurückbezahlt. Um diese Tranche zu bestimmen, die zu einem Fälligkeitstag ausbezahlt wird, wird gelost, daher auch der Name Auslosungsanleihen.

Annuitätenanleihen werden ähnlich der Tilfungsanleihen auch schon während der Laufzeit getilgt. Doch werden hier keine Tranchen ausgelost, sondern ein gewisser Tilgungsbetrag wird jeweils mit dem Zins zusammen ausgezahlt.

Anleihe mit variablem Nominalzins werden auch Floating Rate Note genannt. Hierbei ist nicht mit der Emission der Anleihe wie bei der Standartanleihe ein Zinsatz festgeschrieben, sondern der Zinssatz orientiert sich an vorher festgelegten Richtwerten, wie zum Beispiel den Referenzzinssätzen LIBOR oder EURIBOR. Aber ist ist auch möglich diese an Zinssätze kurzfristiger Staatsanleihen oder aber an die Inflationsrate zu koppeln. Meist haben solche variabel verzinsten Anleihen eine Zinsuntergrenze, Floor-Floater genannt, und eine Zinsobergrenze, Cap-Floater genannnt.

Stufenzinsanleihen weisen eine über die Laufzeit verschiedene Zinsstufen auf. Meist steigt hier der Zins zum Ende der Laufzeit an. Zum Beispiel Bundesschatzbriefe gehören in diese Kategorie.

Anleihen mit Step-Up-Kupon orientieren sich die Höhe des Zinses an Ratings der großen Ratingagenturen. Ändern diese während der Laufzeit der Anleihe ihr Rating, passt sich der Zins daran an.

Nachrangige Bankanleihe Eine nachranginge Bankanleihe ermöglicht es einer Bank verschiedene Formen des Eigenkapitals zu bilden, Tier 1 das Kernkapital und Tier 2 Ergänzungskapital. Eine nachranginge Bankanleihe ist aber allen anderen Verbindlichkeiten einer Bank nach gestellt, d.h. im Falle eine Pleite werden erst alle anderen Gläubiger bedient, bevor eine nachrangige Anleihe bedient wird. Dabei haben Bankanleihen von Tier 1 bis Tier 3 mehere unterschiedliche Stufen. Tier 1 Anleihen oder auch prefered shares genannt, haben eine undendliche Laufzeit, Zinszahlungen werden aber nur ausgeschüttet, wenn die Bank auch eine Dividende ausschüttet. Tier 1 Gläubiger stehen im Fall einer Bankinsolvenz an letzter Stelle. Lower Tier 2 und Tier 3 wird vor allen anderen nachrangigen Anleihen bedient, wobei bei Tier 3 bei Tier 3 die Zinszahluhngen ausgesetzt werden können, wenn das Eigenkapital der Bank unter die Mindestanforderungen sinkt.

Wandelanleihen und Aktienanleihen

Diese beiden Formen von Anleihen ermöglichen es eine Anleihe in eine Aktie des Unternehmens zu tauschen die diese Anleihe begeben hat. Dabei hat im Fall der Wandelanleihe der Anleger die Möglichkeit, wenn es sich für ihn denn anbietet, in die Aktie des Unternehmens während bestimmter Wandlungsfenster zu wandeln. Wandelt er nicht, so bleibt ihm Anleihe und die darauf gezahlten Zinsen.
Bei einer Aktienanleihe oder Equity Bond hat hingegen der Emmitent die Möglichkeit zur Fälligkeit, wenn er sich dadurch einen Vorteil ausrechnet, anstatt die Anleihe auszuzahlen, diese in Aktien zu tauschen. Hierbei erhält man neben den Zinsen auch ein kleines Entgelt für die Übernahme des Risikos als Stillhalter der Aktien put-option.

Weitere Optionen bei Anleihen

Kündbare Anleihen hier können sowohl der Anleger als auch der Emittent ein Kündigungsrecht für die Anleihe besitzen.

BOLO-Bond Hierbei hat der Emitent nach einer gewissen Laufzeit das Recht die Zinszahlungen beliebig neu festzulegen. Der Halter der Anleihe hat dabei dann das Recht zu kündigen, wenn ihm die neuen Konditionen nicht gefallen.

Multiplier Bunny Bond Hierbei hat der Besitzer der Anleihe die Möglichkeit zwischen einer Auszahlung des Zinses zu wählen, oder aber er erhält neue Anleihen des gleichen Typs in Höhe der Zinszahlungen.

Doppelwährungsanleihe Bei einer Doppelwährungsanleihe wird die Anleihe in einer anderen Währung zurückgezahlt, als die Zinsen geleistet werden.

Losanleihen Hierbei wird für einzelne Trachen einer Anleiheemission entweder die Höhe der Zinszahlung oder die ob eine Rückzahlung stattfindet ausgelost.

Da der Artikel über Anleihen doch recht lange geworden wäre habe ich ihn aufgespalten und in einem zweiten Teil, vorallem über den Handel mit Anleihen, Kursbewegungen und Laufzeiten angesprochen. Anleihen Teil 2

Bisher erschienene Teile der Artikelserie

Teil 1 – Was ist die Börse?
Teil 2 – Die Handelszeiten der Börsen
Teil 3 – Die Chartarten
Teil 4 – Was ist eine Aktie?

“Ab und zu bankrott zu gehen, ist gar nicht so schlecht.”

March 2, 2010 by Joerg · Leave a Comment
Filed under: Aktie 

Wer sich gefragt hat, wie lang es dauert, bis die ganzen Staatsrettungen vorallem in den USA von Großunternehmen, bei Mangern eben dieser zu einer neuen Form des Moral Hazard führt, der hat heute eine Antwort erhalten. “Ab und zu bankrott zu gehen, ist gar nicht so schlecht.” Dieser Satz stammt nicht von einem berühmten Pokerspieler oder Börsenspekulanten, nein er stammt vom aktuellen Vize Chef von General Motors Bob Lutz. Der amerikanische Staat musste auch nur Zigmilliarden für eine Sanierung aufwenden und die ehemaligen Aktionäre haben durch die Insolvenz nach Chapter 11 viel Geld verloren. So sagt er weiter: “Das gilt zwar nicht unbedingt für die Aktionäre, aber für das Unternehmen.”

Gesagt hat der Vize Chef von General Motors dies gegenüber dem Handelsblatt. So meint Bob Lutz war erst das Insolvenzverfahren Chapter 11 nötig um eigentlich diejenigen unternehmerischen Entscheidungen zu treffen die eigentlich schon viel früher hätten getroffen werden sollen. Das bei so einer Einstellung ein so riesiger Konzern wie General Motors, der immerhin einmal der weltgrößte Automobilhersteller war, in die Pleite gerutscht ist, verwundert nicht.

Allerdings wirft dies schon ein deutliches Schlaglicht auf die Einstellung der künftigen Managergenerationen von Großkonzernen. Das Unternehmen ist der reinste Selbstzweck geworden und ob die Aktionäre durch eine Pleite ihr Geld verlieren, ist nicht so wirklich von Bedeutung, Hauptsache das Unternehmen kann fortbestehen. Genau diese Einstellung hat schon unter Banken zu der Finanzkrise geführt. Mit dem Wissen wenn man Pleite geht wird schon der Staat für einen da sein um einen zu helfen, lässt es sich viel riskanter spekulieren und man kann sich von harten unternehmerischen Entscheidungen drücken. Es wird an der Zeit das Aktionäre noch viel stärker, insbesondere bei Großkonzernen von ihren Aktienrechten gebrauch machen. Der Staat hat durch seine großzügigen Finanzhilfen bei Großkonzernen insbesondere in den USA wohl tatsächlich den Moral Hazard eher bestärkt als eingedämmt.

Besucherzahlen Februar 2010

March 1, 2010 by Joerg · Leave a Comment
Filed under: Blognews 

Die Börsen waren im Februar unentschlossen, zu sehr lasten noch die Probleme von Griechenland und den Spekulationen darüber auf den Kursen. Wie schwer wiegen nun die Probleme des griechischen Staatshaushaltes und wie groß ist der Anteil von Hedgefonds und Investmentbanken an der aufkommenden Griechenlandpanik. Dies war verständlicher Weise auch eines der Themenschwerpunkte des vergangenen Monats im Spekulantenblog. Dagegen konnten die Besucherzahlen des Spekulantenblog auch im Februar trotz 3 Tagen weniger als im Januar, gegenüber dem letzten Monat weiter deutlich zulegen. Insbesondere die Anzahl der Seitenimpressionen konnte stark zulegen, was mich besonders freut.

Besucherzahlen des Spekulantenblogs im Februar 2010:

Alle Zahlen basieren auf der Auswertung durch Google Analytics, ich denke dies dürfte die zuverlässigste Quelle sein, die man für solche Statistiken finden kann.

Besuche: 4.605 (4.050)
Seitenzugriffe: 8.680 (7.142)
Durchschnittliche Anzahl an Seitenzugriffen: 1,88 (1,76)
Besuchszeit auf der Website: 00:02:03 (00:02:05)
Anzahl der RSS Feed Abonnenten: 106

Herkunft der Besucher:

Verweisende Websites: 15,33% (10,49%)
Suchmaschinen: 70,79% (77,68%)
Direkte Zugriffe: 13,22% (10,57%)

Die 5 beliebtesten Artikel des Spekulantenblogs im Februar 2010:

1. Marc Faber über seine Erwartungen für 2010
2. Griechische Staatsanleihen vor riesigem Ausverkauf
3. MACD Indikator – bekanntester Oszillator der technischen Analyse
4. Marc Faber im Bloomberg Interview Feb 2010
5. MACD Indikator – Seitwärtsphasen mit dem ADX herausfiltern

Fazit

Mit der Entwicklung im laufenden Jahr hier im Spekulantenblog bin ich sehr zufrieden. So bin ich im Februar auch dazu gekommen an fast jedem Werktag einen Artikel hier im Blog zu veröffentlichen, was insgesamt 21 Artikel ergeben hat. Ich hoffe ich kann diese Entwicklung so fortsetzen und bin auch sehr zuversichtlich dabei. 106 Feed Abonnenten sind schon eine sehr erfreuliche Entwicklung. Wer möchte kann gerne den RSS Feed des Spekulantenblogs abonnieren um auch jeden Artikel hier mitzubekommen. Auch wäre es schön noch ein paar mehr Kommentare hier zu lesen, ich freue mich über jeden. Vielen Dank an alle Kommentatoren!

P.s. Es wurde auch mal wieder für mich Zeit die Hier werben Seite an die aktuellen Konditionen und das neue Bannerformat anzupassen.

The Daily Show – Bank of America und ihre Kreditkartenkonditionen

February 26, 2010 by Joerg · Leave a Comment
Filed under: Fun 

Es ist wieder einmal Freitag und diesmal habe ich ein sehr interessantes Video der The Daily Show mit Jon Stewart über das Gebaren der Bank of America mit ihren Kreditkartenkunden gefunden. So konnten sie bisher je nach belieben die Kreditkonditionen ändern, zu denen die Kreditkartenschulden verzinst werden. Da dies durch ein neues Gesetz nur noch eingeschränkt möglich sein wird, hat man sich noch rechtzeitig vorher neue Ideen einfallen lassen. So zum Beispiel eine Gebühr wenn man seine Kreditkarte nicht benutzt. Dagegen wirkt sogar fast die Mafia human. Dazu noch als zweites Video der Fortsetzung des Toyotathon of Death über die peinlichen Probleme des weltgrößten Autoherstellers Toyota.

The Daily Show With Jon Stewart Mon – Thurs 11p / 10c
Make it Rain – Bank of America
www.thedailyshow.com
Daily Show
Full Episodes
Political Humor Vancouverage 2010
The Daily Show With Jon Stewart Mon – Thurs 11p / 10c
Toyotathon of Death – Unintended Acceleration Problem
www.thedailyshow.com
Daily Show
Full Episodes
Political Humor Vancouverage 2010

Artikelserie-Börse der Weg zur Aktie 4-Was ist eine Aktie?

February 25, 2010 by Joerg · 2 Comments
Filed under: Börsenwissen 

Das interessanteste Wertpapier an der Börse ist sicherlich mit weitem Abstand die Aktie. Weltweit gibt es über 100.000 Aktiengesellschaften über den ganzen Globus verteilt. Viele die sich mit der Börse beschäftigen und vorallem die meisten Privatanleger interessieren sich hauptsächlich für Aktien. Durch Aktien kann man in alle Richtungen an der Entwicklung einer Firma teilhaben. So kann man verdienen indem man auf das Wachstum oder Turnaround einer Aktiengesellschaft setzt, oder aber man spekuliert auf ihren Niedergang. Doch nicht immer sind alle Rechte, die man als Aktionär durch den Besitz von Aktien eines Unternehmens erwirbt bekannt. Denn man ist durch eine Aktie ein Teilhaber der Firma und es sind einem acht verschiedene Rechte verbrieft.

Geschichte der Aktie

Die Aktie selbst hat eine lange geschichtliche Tradition, die viel weiter zurückreicht als vielen heute wohl bewusst ist. So wurde die erste Urkunde die als eine Aktie angesehen werden kann schon im Jahr 1288 ausgegeben und zwar von der schwedischen Kupfermine in Falun. Diese ist sogar heute noch unter dem Namen „Stora Kopparbergs Bergslags Aktiebolag“ als Aktiengesellschaft aktiv und kann sich daher mit fug und recht als älteste Aktiengesellschaft der Welt bezeichnen. Die erste Aktie die dann auch tatsächlich an einer Börse gehandelt wurde, war im Jahre 1602 die niederländische „Vereinigte Ostindische Kompanie”. Während früher die Wertpapiere auch tatsächlich als Urkunden in den Tresoren der jeweiligen Anteilseigner lagen, haben dies in der Mitte des 20igsten Jahrhunderts die Depotbanken übernommen. Doch mittlerweile hat sich auch der Transport der Wertpapiere auch effektiven Stücke genannt zu den Depotbanken erübrigt, denn heutzutage werden die Anteilseigner in der sogenannten Globalurkunde bei einer Wertpapiersammelbank verwart. In Deutschland übernimmt diese Funktion die Clearstream Banking AG.

Aktie als Anteil an einer Aktiengesellschaft

Eine Aktie stellt ein gewisser Anteil des Grundkapitals einer Aktiengesellschaft dar, dies wird auch als Eigenkapital bezeichnet. Um zu einer Aktiengesellschaft firmieren zu können ist ein Grundkapital von mindestens 50.000 Euro erforderlich. Eine Aktiengesellschaft haftet unbeschränkt mit ihrem gesamten Geschäftsvermögen, der Aktionär hingegen zahlt nur die Einlage ein und ist damit in seiner Haftung begrenzt. Aktien können von einem Unternehmen nur auf vier verschiedene Weisen geschaffen werden. Entweder bei der Neugründung einer Aktiengesellschafft, bei der Umwandlung der Rechtsfrom in eine Aktiengesellschaft, durch die Ausgabe von neuen Aktien im Rahmen einer entsprechend durch die Hauptversammlung genehmigten Kapitalerhöhung oder bei einem Aktiensplit. Dabei kann eine Aktie an einer Börse gelistet sein, sie muss es aber nicht. Der Börsenwert einer Aktiengesellschaft ergibt sich aus der Anzahl der Aktien und dem aktuellen Aktienkurs.

Als Aktionär einer Aktiengesellschaft hat man dabei acht verschiedene Rechte.

- Zahlt das Unternehmen eine Dividende aus, so hat man ein Anrecht auf diese.
- Jeder Aktionär hat das Recht auf die Teilnahme an der Hauptversammlung
- Er besitzt auf der Hauptversammlung ein Rederecht
- Der Aktionär hat ein Stimmrecht auf der Hauptversammlung.
- Der Aktionär hat ein Recht auf Auskunft durch den Vorstand
- Er besitzt ein Recht auf Anfechtung von Beschlüssen der Hauptversammlung
- Der Aktionär hat ein Recht auf Antragsstellung zur Hauptversammlung
- Er hat ein Recht zum Bezug neuer Aktien im Rahmen einer Kapitalerhöhung
- Und der Aktionär erhält einen entsprechenden Anteil am Liquidationserlös einer Aktiengesellschaft

Diese Rechte gelten vorallem für die sogennanten Stammaktien. Der Inhaber einer Stammaktie ist auch berechtigt seine Stimmen zur Abstimmung einem Vertreter zu übertragen und damit die Stimmen zu bündeln. Dies war früher nicht erlaubt, aber heute gängige Praxis. Die Stammaktien bilden die Mehrzahl der in Deutschland ausgegeben Aktien.
Das Stimmrecht kann aber bei einer sogenanten Vorzugsaktie ausgeschlossen werden. Hierbei muss als Ausgleich eine höhere Dividende oder einen Vorzug bei Dividenden gewährt werden, als Ausgleich für die entgangenen Stimmrechte.

Chancen und Risiken der Aktie

Durch den Erwerb einer Aktie hat man dadurch verschiedene Chancen. So besteht die Möglichkeit auf Kursgewinne, es kann eine Dividende ausgezahlt werden oder aber es kann zu Sonderausschüttungen kommen. Diesen Chancen stehen dementsprechende Risiken gegenüber. So kann der Kurs auch fallen, die Dividende kann gestrichen werden. Es kann sogar zu einem Komplettuasfall des Aktienwertes kommen.

Bisher erschienene Teile der Artikelserie

Teil 1 – Was ist die Börse?
Teil 2 – Die Handelszeiten der Börsen
Teil 3 – Die Chartarten

Bild:Nonvaleur-Aktie der Sears, Roebuck and Co. von 1976
Foto: de:Benutzer:SpreeTom
Lizenz: [http://www.spekulantenblog.de/impressum/disclaimer/fdl/ GNU-Lizenz für freie Dokumentation].
Die Originaldatei ist hier zu finden.

US Neubauverkäufe auf Rekordtief

February 24, 2010 by Joerg · Leave a Comment
Filed under: Konjunktur 

Gestern hatte ich angesichts des eingebrochenen amerikanischen Verbrauchervertrauens schon die Frage gestellt ob nun doch in den USA eine sogennante Double Dip Rezession auftreten könnte. Ein Indikator der nun tatsächlich einen Double Dip hingelegt hat, ist der der Verkäufe der Neubauten in den USA. Dieser hat nun im Januar sein bisheriges Tief aus dem letztjährigen Januar noch eimal unterboten, dabei hatten sich die Neubautenverkäufe schon wieder etwas erholt im Laufe des vergangenen Jahres. Doch seit der Jahresmitte ging es wieder stark zurück. Das der amerikanische Immobilienmarkt weiter schwach sein würde ist kein Wunder, stehen doch noch immer eine riesige Anzahl Wohnung vor der Zwangsvollstreckung. Die Verkäufe der Neubauten ist aber besonders für die Konjunkturentwicklung von entscheidender Bedeutung.

Denn werden schon bestehende Häuser verkauft, fallen nur die Transaktionskosten an, die der Konjunktur auftrieb geben könnten. An den Neubauten hängt allerdings eine ganze Industrie. Zero Hedge schreibt dazu The housing sector just went back from critical to comatose. Dies ist auch absolut zutreffend. Die Zahlen aus dem letzten Januar 2009 warrn schon eine sehr miserabel mit nur 24tausend verkauften Neubauten, doch in diesem Januar verkauften sich nur noch 21tausend.

Besonders deutlich wird der dramatische Einbruch der Neubautenverkäufe anhand der folgenden Grafik von Calculated Risk. Hier wurden die saisonal angepassten Daten aus den letzten 45 Jahren verwendet, für den Januar 2010 lagen bei einem Wert von 309tausend Neubauverkäufen. Schön zu sehen wie die Verkäufe seit 2001 im Zuge der Blase am Immobilienmarkt stark anstiegen, um dann wie ein geplatzter Luftballon seit 2006 steil abzustürzen.

Doch besonders viel scheint insbesondere die FED nicht aus dieser Blase gelernt zu haben. Erst heute verkündet FED Chef Ben Bernanke laut dem Handelsblatt die Zinsen für “längere Periode” auf “außergewöhnlich niedrigem Niveau zu belassen”. Dem Häusermarkt und damit der Konjunktur wird er aber so nicht viel helfen können. Wenn es etwas gebraucht hätte um zu widerlegen, dass niedrige Zinsen für zusätzliche Nachfrage sorgen könnte, dann die heutigen Zahlen der Neubautenverkäufe. Es wird aber sicherlich irgendwo eine neue Blase damit aufgebläht.
Solange der riesige Vorrat an Häusern in Zwangsversteigerungen und durch notleidende Hypotheken noch nicht abgebaut ist, wird es kaum Bedarf an neugebauten Häusern in den USA geben. Vielleicht sollte die FED ja mal mit paar Bulldozern durchs Land fahren.

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