Archiv für November, 2009
US Banken – Opfer der eigenen Schlampigkeit
Es mag ein erster kleiner Dominostein sein, der da gepurzelt ist, oder nur ein unbedeutender Einzelfall. Aber der Vorgang der von einem US Gericht vor kurzem entschieden wurde ist mehr als bemerkenswert. Weil die Hypothek einer New Yorker Hausbesitzerin durch so viele Hände ging und dabei wohl mehr als nur eine Schlampigkeit wie fehlende Unterschriften oder unvöllständige Unterlagen auftraten, hat ein US Richter mit einem Handschlag ihre bisherigen Hypothekenschulden von 461 263 Dollar per Gerichtsbeschluss für Null und Nichtig erklärt. Die Banken die auf die Zwangsräumung des Hauses bestanden, weil die Schuldnerin komplett überschuldet war und ihre Raten nicht mehr begleichen konnte gingen komplett leer aus. Doch dies wird nicht nur ein kleiner Einzelfall bleiben, immer mehr Richter sind von den mangelhaften Unterlagen der Banken, die diese Hypoteken durch so viele Kanäle geschleust haben und am Ende der Verbriefung selber nicht mehr wissen, welche Hypothek zu welchem Haus gehört, abgeschreckt und weisen Zwangsräumungen ab. Den ganzen Artikel lesen ....
Robert Schiller – Steht der amerikanische Immobilienmarkt vor einem Double Dip?
Die Daten des Case Schiller Indexes zum amerikanischen Häusermarkt sind ein paar Tage alt, doch ich finde dieses Interview mit dem Yale Professor Robert Schiller ist dennoch weiter sehr interessant. Insbesondere da es nach der leichten Erholung des Immobilienmarktes der USA eine schwerwiegende Frage aufwirft. Kann es bei den amerikanischen Hauspreisen zu einem sogenannten Double Dip kommen? So soll ein Viertel der amerikanischen Hausbesitzer mit ihren Hypothekenkrediten unter Wasser stehn. Das bedeuted ihre Häuser sind mitlerweile weniger wert als die Kredite die sie dafür aufgenommen haben. So kann es sehr gut sein, dass diese sollten die Preise wieder anziehen ihre Häuser auf den Markt zu werfen um mit einem Blauen Auge davonzukommen. Dies könnte in Verbidnung mit dem noch sehr hohen Schattenbestand an Häusern den Immobilienmarkt wieder unter Druck bringen. Den ganzen Artikel lesen ....
Dubai in der Krise – Kehrt die Angst zurück?
Nun kehren langsam die Ängste aus der Hochphase der Finanzkrise wieder an die Märkte zurück. So hat die Nachricht aus Dubai heute die Märkte gradezu geschockt. So verkündete gestern das Emirat von Dubai Zahlungen für Schulden in Millardenhöhe hinauszuzögern. Schon im vergangenen November war befürchtet worden Dubai könnte seine immense Schulden nicht mehr bezahlen. Dies sorgte natürlich für eine heftige Reaktion an den Anleihemärkten und die Preise von CDS schossen in die Höhe. Auch die Anleihen und CDS der Anreinerstaaten waren betroffen. Insbesondere ist das Konglomarat Dubai World betroffen, dass die gigantische Palmeninsel geschaffen hat und dafür nun auf einem immensen Schuldenberg sitzt. Dubai World hat die Gläubiger um ein Stillhalteabkommen gebeten und um Verlängerung der Laufzeiten der KRedite bis zum 30. Mai 2010. Den ganzen Artikel lesen ....
Griechisches Feuer
Schon während der Hochzeit der Finanzkrise und den Tiefstständen im März, ging die Angst um die sogenannten Südländer insbesondere Griechenland könnten die Eurozone stark belasten. Diese Angst ist ein wenig aus der Berichterstattung verschwunden. Doch drückt schon lange eine ausufernde Schuldenlast auf den griechischen Haushalt. Zwar hatten sich die CDS auf griechische Staatschulden seit den Tiefstständen der Finanzkrise zwischenzeitlich erholt, doch steigen diese nun wieder mitunter in einem rasanten Tempo und haben den Wert aus dem März schon wieder überschritten. Gleichzeitig fallen die griechischen Staatsanleihen massiv an Wert und so muss der griechische Staat immer höhere Zinsen für seine Schulden bezahlen. Den ganzen Artikel lesen ....
Naomi Klein und Joseph Stiglitz diskutieren die Gründe und die Auswirkungen der Finanzkrise
Namoi Klein, eine Kanadische Journalistin berühmt für ihre politischen Analysen und ihrer Kritik an der Globalisierung wie es die Konzerne betreiben, sowie Joseph Stiglitz, ein amerikanischer Ökonom und an der Clumbia Universität, diskutieren hier auf dieser äußerst interessanten Diskussionsveranstaltung des Cuny, Graduate Centers über die Gründe der Finanzkrise und werlche Auswirkungen diese auf die Welt haben wird. Ich habe hier das volle einstündige Video eingefügt, doch wer nur einzelne Kapitel der Diskussion sich ansehen möchte findet die Kapitelauswahl am Ende des Artikels. Dabei sind besonders die Abschnitte 2, 7, 11 und 13 besonders von Interesse. Gefunden habe ich dieses Video dank des Blicklogsauf Zero Hedge. Den ganzen Artikel lesen ....
The Daily Show – Things not to be thankful for und Interview mit Joe Biden
Wieder einmal Freitag, dass beste von Jon Stewart aus der Daily Show. Diesmal steht Thanksgiving kurz bevor, doch anstatt dankbar zu sein hat Jon Stewart ein paar Sachen herausgesucht für die es sich nicht lohnt dankbar zu sein. So zum Beispiel der Verkaufspreis vom Chicago Silverdom, oder für Goldman Sachs oder wieder mal die Art und Weise wie amerikanische Kongressabgeordnete vor Terror warnen.
Im zweiten Video interviewt Jon Stewart den amerikanischen Vizepräsidenten Joe Biden dabei geht es um die Schaffung neuer Arbeitsplätze durch Investitionen in Umwelttechnologie, Bildung und Gesundheit. Dazu spricht er auch über die Notwenidgkeit des Bailout Plans für die Banken. Den ganzen Artikel lesen ....
Üppige Dividenden trotz Krise, wo steckt da der Sinn?
Obwohl die Wirtschaftskrise die Gewinne der Unternehmen deutlich zusammenschmelzen liess wollen die größten DAX Konzerne auch weiterhin wohl üppige Dividenden ausschütten. Dabei liegen die Ausschüttungen der 30 größten DAX-Konzerne nur etwa 10% oder etwa zwei Milliarden niedriger als im Vorjahr, indem noch gute Gewinne erzielt wurden. Das bedeuted natürlich das die Quote der ausgeschütteten Dividenden im Verhältnis zum Konzernnettogewinn auf nunmehr 71 Prozent angestiegen ist. Einzelne Firmen zahlen sogar mehr als der Nettogewinn aus. Dies wirkt auf den ersten Blick äußerst kurzfristig gedacht und scheint die Unternehmen in der jetzigen schwierigen Zeit zusätzlich auszubluten. Die Aktionäre dagegen werden sich über den warmen Geldsegen wohl freuen, denn so entstehen durch die noch immer vergleichsweise niedrigen Kurse der Aktien recht hohe Dividendenrenditen, die zum Teil über denen von Staatsanleihen liegen. Den ganzen Artikel lesen ....
Änderungen bei Kursinformationen und Unternehmensmeldungen
Bisher hatte ich ja hier im Spekulantenblog in meiner Sidebar ein Kurswidget von Goyax und RSS News Feeds von Dow Jones eingebunden. Doch mit der Zeit war ich mit der Aufteilung nicht sehr zufrieden, zumal es dabei auch immer zu Verzögerungen in der Ladezeit der Seite gekommen ist. Daher habe ich nun in der Sidebar aufgeräumt und eine extra Seite erstellt, auf der man die Kursinformationen zu den wichtigsten Börsenplätzen anschauen kann und die bisherigen Unternehmens und Marktmeldungen von Dow Jones aufgeführt sind. Aber da auf einer Seite ja nun deutlich mehr Platz als auf der Siedebar vorhanden ist, habe ich die Kursinformationen um die Tops und Flops des DAX und Tec DAX ergänzt, sowie eines Newsfeeds von Dow Jones zu Konjunkturnachrichten. Wer also sich kurz mal schnell über die aktuellen Entwicklungen informieren möchte, finden nun Kurse und Newsfeeds auf der Unterseite
News und Kurse
Marc Faber – Je schlechter die Wirtschaft, desto stärker die Aktienmärkte
Es ist zwar schon ein paar Tage alt, doch da es mal wieder ein sehr ausführliches Interview mit Marc Faber, dem Autor des “Gloom, Boom & Doom” Reports, ist in dem er auch grundsätzliches der aktuellen Wirtschaftssituation anspricht möchte ich es hier noch einstellen. In diesem Interview spricht Marc Faber mit einem kanadischen Fernsehsender und beantwortet am Ende des Interviews Zuschauerfragen. So kommentiert er die aktuellen Arbeitslosenzahlen aus den USA und spricht über die weitere Entwicklung. Auch kritisiert Marc Faber wieder einmal scharf die Politik der FED der niedrigen Leitzinsen. So kann es zu dem absurden Zustand kommen, dass je schwächer die Wirtschaft und insbesondere der amerikanische Arbeitsmarkt, desto stärker könnten die Aktienmärkte steigen. Auch spricht Mark Faber über die Entwicklung von Gold, Dollar und der allgemeinen Zinsentwicklung zum Beispiel der US Staatsanleihen. Den ganzen Artikel lesen ....
Braucht die Ökonomie mehr Mathematik?
Im Blicklog habe ich einen sehr interessanten Artikel gesehen, der mich auf ein Interview des Ökonomen George Akerlof mit der FAZ aufmerksam gemacht hat. Darin fordert Akerlof, als Konsequenz aus der Finanzkrise, in erster Linie die Ökonomen auf mehr und vorallem komplexere Mathematik für ihre Modelle zu verwenden. Auch spricht er sich für umfassendere Statistiken aus, besonders bei CDS. Akerlof fordert diese erst dann zum Handel zu erlauben, wenn ihr Volumen gemessen wird. Das sind zwei sehr wichtige Aspekte, insbesondere die relativ einfache Mathematik, die nur selten die Irrationalitäten des Einzelnen berückstigen kann, führt dazu dass Ökonomen gefühl immer der Entwicklung hinterherhinken und die Prognosen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung schon fast überholt sind. Doch ist dies meiner Meinung nach nicht die wichtigste Lehre aus der Krise. Den ganzen Artikel lesen ....




